Kinder spielen das Leben

31. Mai 2010

"Der Hase hat Fieber, ich gebe ihm ein Zäpfli!" - Bild: Angels Book

Alles, was unsere Buben sehen, hören und erleben, wird spielerisch umgesetzt. Sei es das Backen imaginärer Muffins in der eigenen Kinderküche, das fürsorgliche Pflegen des vermeintlich erkrankten Plüschhasen oder das Waschen des gesamten Wagenparks in einer improvisierten Autowaschanlage – am liebsten spielen sie das Leben nach.

Wie wichtig das Spiel für Kinder ist, zeigt der von IKEA initiierte Playreport eindrücklich auf. Dieser entkräftet zum Teil Vorurteile und weist zum Beispiel darauf hin, dass 9 von 10 Kindern lieber mit den Eltern spielen als fernzusehen oder im Internet zu surfen. Andererseits bestätigt der Bericht, dass Eltern oft zu stark unter Stress stehen, um zu spielen. Und selbst wenn die Eltern sich die Zeit zum Spielen nehmen, fühlen sie sich dennoch zu stark abgelenkt, um dies auch geniessen zu können.

Kennen wir das? „Mach vorwärts! Wir haben keine Zeit, wir müssen längst los!“ Ja, Kinder spielen das Leben. Und zwar genau so, wie sie es erleben!

Wenn Sie jetzt auch grad die Lust gepackt hat, ihr eigenes Familienspiel wieder aufleben zu lassen, könnten Sie damit möglicherweise nicht nur die Herzen Ihrer Kinder gewinnen, sondern einen IKEA-Gutschein dazu!


Kinder spielen das Leben

28. Mai 2010

"Mach vorwärts! Wir haben keine Zeit, wir müssen los!" - Bild: Angels Book

Alles, was unsere Buben sehen, hören und erleben, wird spielerisch umgesetzt. Sei es das Backen imaginärer Muffins in der eigenen Kinderküche, das fürsorgliche Pflegen des vermeintlich erkrankten Plüschhasen oder das Waschen des gesamten Wagenparks in einer improvisierten Autowaschanlage – am liebsten spielen sie das Leben nach.

Wie wichtig das Spiel für Kinder ist, zeigt der von IKEA initiierte Playreport eindrücklich auf. Dieser entkräftet zum Teil Vorurteile und weist zum Beispiel darauf hin, dass 9 von 10 Kindern lieber mit den Eltern spielen als fernzusehen oder im Internet zu surfen. Andererseits bestätigt der Bericht, dass Eltern oft zu stark unter Stress stehen, um zu spielen. Und selbst wenn die Eltern sich die Zeit zum Spielen nehmen, fühlen sie sich dennoch zu stark abgelenkt, um dies auch geniessen zu können.

Kennen wir das? „Mach vorwärts! Wir haben keine Zeit, wir müssen längst los!“ Ja, Kinder spielen das Leben. Und zwar genau so, wie sie es erleben!

Wenn Sie jetzt auch grad die Lust gepackt hat, ihr eigenes Familienspiel wieder aufleben zu lassen, könnten Sie damit möglicherweise nicht nur die Herzen Ihrer Kinder gewinnen, sondern einen IKEA-Gutschein dazu!


Am Ende sind alle traurig

26. Mai 2010

"Schade, gibts keine Verlängerung...!" - Bild: Angels Book

Wenn Kinder weinen, beschuldigt man sie meist des wiederholten provokativen Trotzens. Dass Kinder aber auch weinen, weil sie einfach traurig sind, vergisst man gern. Unsere Buben zum Beispiel sind traurig und weinen, wenn sie abends ihr Fussballspiel abbrechen müssen oder wenn ihr Lieblingsfilm oder das Wochenende bei den Nonni zu Ende gehen.

Kinder haben Mühe, wenn etwas Schönes, das ihnen erst grad noch so viel Freude bereitet hat, plötzlich zu Ende gehen soll. Diesem Gefühl von Hilflosigkeit geben sie mit trotzigem Weinen Ausdruck. Zum Ärger der Eltern, die – bei allem Mitgefühl – manchmal die Nase einfach nur voll haben vom ewigen Lamento. In ihrer Hilflosigkeit versuchen sie zu erklären, dass morgen auch ein Tag ist und dass man noch viele Male Fussball spielen, Filme schauen und die Nonni besuchen wird.

Da Kinder aber im Hier und Jetzt leben, prallen alle Appelle an ihre Vernunft dumpf ab. Also wenden Eltern in ihrer Verzweiflung die Ablenkungsstrategie an und geraten vom Regen in die Traufe. Denn die in Aussicht gestellte Gutenachtgeschichte als Belohnung fürs sofortige und widerstandslose Folgen wird – selbst in der Extended Version erzählt – auch ihr Ende finden und die Grundlage für ein erneutes Trauerweinen schaffen.

Eltern langen sich an den Kopf und fragen sich, ob es wirklich so schlimm sein kann. Bis wir selber Ähnliches erleben, was seltener vorkommt, aber uns deswegen nicht minder traurig und melancholisch stimmt. So, wenn das ursprünglich unendlich lange scheinende kinderlose Wochenende sich dem Ende zuneigt. Oder wenn nach wochenlangem Mitfiebern der Champions-League Final nach 90 Minuten zu Ende geht und der ganze Spuk vorbei ist. Auch uns hilft kein Appell an den Verstand und schon gar keine Ablenkungsstrategie. Diesbezüglich leben auch wir im Hier und Jetzt: Das nächste kinderlose Wochenende scheint unerreichbar fern, die nächste Champions- League gar utopisch!


Dauerzustand Phase

19. Mai 2010

"...bla, bla, bla...!" - Bild: Angels Book

Es ist zwar erst Mai, aber mein Unwort des Jahres steht bereits fest: die Phase.

Bis vor kurzem ging ich davon aus, dass eine Phase eine Zeitspanne mit einem Anfang und einem Ende beschreibt. Wie zum Beispiel die Planungsphase oder die Umsetzungsphase. Diese Zeitabschnitte zeichnen sich dadurch aus, dass man sie zu einem bestimmten Zeitpunkt starten und irgendwann selbstbestimmt beenden kann. Das Familienleben hat mich eines Besseren belehrt und dem Begriff der Phase eine neue Bedeutung verliehen.

Ich assoziiere das Wort längst nicht mehr mit abgrenzbaren Abschnitten in der Projektarbeit, sondern mit Perioden, die aufgrund ihrer anhaltenden Dauer sogar eher mit Epochen vergleichbar sind und denen ich nicht aus eigener Kraft ein Ende setzen kann.

Ausserdem wird der Begriff der Phase für meine Ohren inflationär verwendet. Wo auch immer ich meinen Frust über die Tücken des Familienalltags deponiere, erhalte ich – wohl aus Angst, mir den letzten Funken Hoffnung zu nehmen – zur Antwort: «Ach, das ist «nur» eine Phase!»

«Nur» eine Phase? Die schwierigen ersten Babymonate waren «nur» eine Phase. Die anschliessenden herausfordernden Ernährungs- und Schlafumstellungen waren «nur» eine Phase. Das darauffolgende schmerzhafte Zahnen war «nur» eine Phase. Das einsetzende Trotzen und Bocken hätte – genauso wie das ewige Gezänk zwischen den Buben – auch «nur» eine Phase sein sollen.

Seien wir doch ehrlich: Phasen sind in Tat und Wahrheit das Perpetuum mobile des Familienlebens. Einzelne Teilphasen mögen vordergründig abgeschlossen worden sein, aber faktisch haben sie sich nur schleichend in neue verwandelt. Und so werden auch wir von der Warum-Phase über die sensible Phase direkt in die Pubertätsphase schlittern und dabei nur eine einzige Phase auslassen: die Ruhephase. Diese ist in der Familienrealität schlichtweg inexistent.


Was sind Kinder?

17. Mai 2010

"Was wäre die Welt ohne Kinder?" - Bild: pixelio.de

Das, was das Haus glücklicher,
die Liebe stärker,
die Geduld grösser,
die Hände geschäftiger,
die Nächte kürzer,
die Tage länger und
die Zukunft heller machen.

„Die Angelones“ wünschen allseits eine gute Woche!


Angeboren oder anerzogen?

12. Mai 2010

"Ich bin Speed!" - Bild: Angels Book

Um längere Autofahrten zu überbrücken, haben das Familienoberhaupt und ich schon etliche Spiele erfunden. Vom Automarkenlernen über Tunnelein- und -ausfahrten zählen bis hin zum Farbenraten an Verkehrsampeln – für jede Situation haben wir das passende Autospiel parat. Hinter jedem Spiel versteckt sich nicht zuletzt auch die Absicht, einfach und entspannt den Buben das eine oder andere beizubringen.

Da der Grosse nun auch die zweistelligen Zahlen entdeckt hat, haben wir ihm kürzlich erklärt, dass man bei Verkehrssignalen mit Zahlen in roten Kreisen abbremsen muss und bei Zahlen in schwarzen Kreisen wieder beschleunigen darf.

Logisch, dass der Schläuling dieses Spiel liebt und es nun in höchstem Masse geniesst, von seinem Kindersitz aus dem jeweiligen Fahrer zu diktieren, wann er zu bremsen und wann er zu beschleunigen hat. Und wen wunderts, dass er vor allem von der Sache mit den schwarzen Zahlen und mit dem Gasgeben angetan ist?

«Papi, lueg, det chunnt äs schwarzes 80. Mach Füür!» Nach seiner Vorstellung soll das Familienoberhaupt wie «Lightnin’ Mc Queen», dem Idol der Buben aus dem Kinderfilm «Cars», so auf das Pedal treten, dass aus dem Auspuff Feuerzungen schlagen und es ihm in der Folge gelingt, den hinterhältigen Konkurrenten „Chick Hicks“ im alles entscheidenden Rennen zu überholen.

«He, das isch keis Ränne! Das isch nöd de Piston Cup! Wotsch, dass de Papi en Unfall macht?» «Nei, ich will, dass du de VW det schnappsch, hopp, mach!»

Oh je, haben wir mit diesem gut gemeinten Spiel bereits den Grundstein für eine Raserkarriere gelegt? Wie dem auch sei – ich habe bereits Gegensteuer gegeben und mich mit zwei Verkehrsspielen eingedeckt. Ab morgen wird Verkehrskunde auf pädagogisch korrekte Weise betrieben!

Damit wird ab sofort Gegensteuer gegeben!


Das nächste kinderlose Wochenende kommt bestimmt…

2. Mai 2010

Ein Apéro im legendären Zürcher Volkshaus

"...als FCZ-Fan muesch de Ladä gern ha!" - Bild: Angels Book

…und ein feines Nachtessen im Aargauerhof.

"Sorry, aber ich muess wieder Züri Gschnätzlets ha...!" - Bild: Angels Book

Stadtluft geschnuppert, Energie getankt – und nun auf in den Kampf!

Einen guten Wochenstart wünschen „Die Angelones“!