Kinder spielen das Leben

31. Mai 2010

"Der Hase hat Fieber, ich gebe ihm ein Zäpfli!" - Bild: Angels Book

Alles, was unsere Buben sehen, hören und erleben, wird spielerisch umgesetzt. Sei es das Backen imaginärer Muffins in der eigenen Kinderküche, das fürsorgliche Pflegen des vermeintlich erkrankten Plüschhasen oder das Waschen des gesamten Wagenparks in einer improvisierten Autowaschanlage – am liebsten spielen sie das Leben nach.

Wie wichtig das Spiel für Kinder ist, zeigt der von IKEA initiierte Playreport eindrücklich auf. Dieser entkräftet zum Teil Vorurteile und weist zum Beispiel darauf hin, dass 9 von 10 Kindern lieber mit den Eltern spielen als fernzusehen oder im Internet zu surfen. Andererseits bestätigt der Bericht, dass Eltern oft zu stark unter Stress stehen, um zu spielen. Und selbst wenn die Eltern sich die Zeit zum Spielen nehmen, fühlen sie sich dennoch zu stark abgelenkt, um dies auch geniessen zu können.

Kennen wir das? „Mach vorwärts! Wir haben keine Zeit, wir müssen längst los!“ Ja, Kinder spielen das Leben. Und zwar genau so, wie sie es erleben!

Wenn Sie jetzt auch grad die Lust gepackt hat, ihr eigenes Familienspiel wieder aufleben zu lassen, könnten Sie damit möglicherweise nicht nur die Herzen Ihrer Kinder gewinnen, sondern einen IKEA-Gutschein dazu!


Regen? Bestes Messe-Wetter!

29. Mai 2010

"Mamma, wo geht es zum Zauberer?" - Bild: FamExpo.ch

Nach dem wunderbaren Pfingstwochenende soll es das Wetter nicht mehr ganz so gut mit uns meinen. Wir werden also für einmal einen Teil unserer Freizeit an einer Messe verbringen. Messe? Geht das mit Kindern? Klar! Es gibt nämlich eine Messe, an welcher alle Familienmitglieder auf ihre Rechnung kommen: die FamExpo!

Für „Beobachter“-Abonnenten habe ich einen ganz besonderen Hinweis: Gegen Vorlage des Coupons auf Seite 78 der aktuellen Ausgabe des „Beobachters“ erhält man zwei vergünstigte Tageskarten!

Haben Sie weitere Ideen fürs Wochenende? Ihre Vorschläge sind unter „Kommentar“ sehr willkommen!


Kinder spielen das Leben

28. Mai 2010

"Mach vorwärts! Wir haben keine Zeit, wir müssen los!" - Bild: Angels Book

Alles, was unsere Buben sehen, hören und erleben, wird spielerisch umgesetzt. Sei es das Backen imaginärer Muffins in der eigenen Kinderküche, das fürsorgliche Pflegen des vermeintlich erkrankten Plüschhasen oder das Waschen des gesamten Wagenparks in einer improvisierten Autowaschanlage – am liebsten spielen sie das Leben nach.

Wie wichtig das Spiel für Kinder ist, zeigt der von IKEA initiierte Playreport eindrücklich auf. Dieser entkräftet zum Teil Vorurteile und weist zum Beispiel darauf hin, dass 9 von 10 Kindern lieber mit den Eltern spielen als fernzusehen oder im Internet zu surfen. Andererseits bestätigt der Bericht, dass Eltern oft zu stark unter Stress stehen, um zu spielen. Und selbst wenn die Eltern sich die Zeit zum Spielen nehmen, fühlen sie sich dennoch zu stark abgelenkt, um dies auch geniessen zu können.

Kennen wir das? „Mach vorwärts! Wir haben keine Zeit, wir müssen längst los!“ Ja, Kinder spielen das Leben. Und zwar genau so, wie sie es erleben!

Wenn Sie jetzt auch grad die Lust gepackt hat, ihr eigenes Familienspiel wieder aufleben zu lassen, könnten Sie damit möglicherweise nicht nur die Herzen Ihrer Kinder gewinnen, sondern einen IKEA-Gutschein dazu!


Ein Tag mit dir ist immer schön!

27. Mai 2010

"Aber Papi, wo ist eigentlich Mamma?" - Bild: Angels Book

Der kleine Bär Krümel liebt es, seine Tage mit seinem grossen Bär verbringen zu dürfen! Zusammen aufstehen, Zähne putzen, frühstücken, spielen und zusammen müde ins Bett fallen – es sind die alltäglichen Dinge, die Kinder so gerne mit ihren Eltern – bzw. am liebsten mit Papi – unternehmen. Ganz gemütlich. Ohne Stress.

Eine liebliche Geschichte, die am besten grad vom Papi erzählt wird. Mit dem Risiko, dass irgendwann dann doch mal nach dem Verbleib der Mutter gefragt wird…!

Das Bilderbuch ist mit herrlichen ganzseitigen Bildern ausgestattet. Die kurzen Texte sind in liebevollen Reimen geschrieben und passen hervorragend zu den Bildern. Ein wunderbares und sehr schönes Bilderbuch für die Kleinsten!

Von Nele Moost und Michael Schober, erschienen bei Esslinger Verlag, ISBN: 3-480-21742-7, 24 Seiten, ab ca. 3 Jahre


Am Ende sind alle traurig

26. Mai 2010

"Schade, gibts keine Verlängerung...!" - Bild: Angels Book

Wenn Kinder weinen, beschuldigt man sie meist des wiederholten provokativen Trotzens. Dass Kinder aber auch weinen, weil sie einfach traurig sind, vergisst man gern. Unsere Buben zum Beispiel sind traurig und weinen, wenn sie abends ihr Fussballspiel abbrechen müssen oder wenn ihr Lieblingsfilm oder das Wochenende bei den Nonni zu Ende gehen.

Kinder haben Mühe, wenn etwas Schönes, das ihnen erst grad noch so viel Freude bereitet hat, plötzlich zu Ende gehen soll. Diesem Gefühl von Hilflosigkeit geben sie mit trotzigem Weinen Ausdruck. Zum Ärger der Eltern, die – bei allem Mitgefühl – manchmal die Nase einfach nur voll haben vom ewigen Lamento. In ihrer Hilflosigkeit versuchen sie zu erklären, dass morgen auch ein Tag ist und dass man noch viele Male Fussball spielen, Filme schauen und die Nonni besuchen wird.

Da Kinder aber im Hier und Jetzt leben, prallen alle Appelle an ihre Vernunft dumpf ab. Also wenden Eltern in ihrer Verzweiflung die Ablenkungsstrategie an und geraten vom Regen in die Traufe. Denn die in Aussicht gestellte Gutenachtgeschichte als Belohnung fürs sofortige und widerstandslose Folgen wird – selbst in der Extended Version erzählt – auch ihr Ende finden und die Grundlage für ein erneutes Trauerweinen schaffen.

Eltern langen sich an den Kopf und fragen sich, ob es wirklich so schlimm sein kann. Bis wir selber Ähnliches erleben, was seltener vorkommt, aber uns deswegen nicht minder traurig und melancholisch stimmt. So, wenn das ursprünglich unendlich lange scheinende kinderlose Wochenende sich dem Ende zuneigt. Oder wenn nach wochenlangem Mitfiebern der Champions-League Final nach 90 Minuten zu Ende geht und der ganze Spuk vorbei ist. Auch uns hilft kein Appell an den Verstand und schon gar keine Ablenkungsstrategie. Diesbezüglich leben auch wir im Hier und Jetzt: Das nächste kinderlose Wochenende scheint unerreichbar fern, die nächste Champions- League gar utopisch!


Tierisches Pfingstwochenende

21. Mai 2010

Zirkus oder Zoo? - Bild: knie.ch

Am Pfingstwochenende gastiert der Schweizer National-Circus Knie auf der Landiwiese in Zürich. Unter dem Motto «Fascination» präsentiert der Circus Knie seinem Publikum erneut erstklassige Zirkuskunst. Ein Besuch lohnt sich bestimmt!

Da für unsere Zappelphilippe die lange Aufführungsdauer noch nicht zumutbar ist, werden wir den nicht minder interessanten Zircuszoo besuchen!

Oder vielleicht grad einen Ausflug nach Rapperswil in den Kinderzoo unternehmen.

Was für Pläne haben Sie? Ihre Anregungen als Kommentar könnten für andere inspirierend sein!


Dauerzustand Phase

19. Mai 2010

"...bla, bla, bla...!" - Bild: Angels Book

Es ist zwar erst Mai, aber mein Unwort des Jahres steht bereits fest: die Phase.

Bis vor kurzem ging ich davon aus, dass eine Phase eine Zeitspanne mit einem Anfang und einem Ende beschreibt. Wie zum Beispiel die Planungsphase oder die Umsetzungsphase. Diese Zeitabschnitte zeichnen sich dadurch aus, dass man sie zu einem bestimmten Zeitpunkt starten und irgendwann selbstbestimmt beenden kann. Das Familienleben hat mich eines Besseren belehrt und dem Begriff der Phase eine neue Bedeutung verliehen.

Ich assoziiere das Wort längst nicht mehr mit abgrenzbaren Abschnitten in der Projektarbeit, sondern mit Perioden, die aufgrund ihrer anhaltenden Dauer sogar eher mit Epochen vergleichbar sind und denen ich nicht aus eigener Kraft ein Ende setzen kann.

Ausserdem wird der Begriff der Phase für meine Ohren inflationär verwendet. Wo auch immer ich meinen Frust über die Tücken des Familienalltags deponiere, erhalte ich – wohl aus Angst, mir den letzten Funken Hoffnung zu nehmen – zur Antwort: «Ach, das ist «nur» eine Phase!»

«Nur» eine Phase? Die schwierigen ersten Babymonate waren «nur» eine Phase. Die anschliessenden herausfordernden Ernährungs- und Schlafumstellungen waren «nur» eine Phase. Das darauffolgende schmerzhafte Zahnen war «nur» eine Phase. Das einsetzende Trotzen und Bocken hätte – genauso wie das ewige Gezänk zwischen den Buben – auch «nur» eine Phase sein sollen.

Seien wir doch ehrlich: Phasen sind in Tat und Wahrheit das Perpetuum mobile des Familienlebens. Einzelne Teilphasen mögen vordergründig abgeschlossen worden sein, aber faktisch haben sie sich nur schleichend in neue verwandelt. Und so werden auch wir von der Warum-Phase über die sensible Phase direkt in die Pubertätsphase schlittern und dabei nur eine einzige Phase auslassen: die Ruhephase. Diese ist in der Familienrealität schlichtweg inexistent.