„Was ist nur aus Papi geworden?“

18. Mai 2010

Wenn verheiratete Mütter plötzlich zu Alleinerziehenden mutieren und sich nur noch stumm um die Kinder und um den Haushalt kümmern,

wenn Väter die alleinige Herrschaft über den Fernseher besitzen und nur noch dann den Mund öffnen, um zu johlen oder zu fluchen,

wenn Kinder sich wundern, weshalb plötzlich so viele vergessen geglaubte Freunde zu Besuch kommen, um mit ihren Vätern auf dem Sofa zu hängen und in die Kiste zu schauen,

tja dann, dann ist definitiv Fussball-WM!

„Hopp, Schwiiz!Forza Italia!“

"...mh, Gruppe F und Gruppe H..." - Bild: Angels Book

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Die ganze Wahrheit (12)

29. April 2010

"...soll ich sie dann für auf den Spielplatz anziehen?" - Bild: faces.ch

„Du sollst nicht begehren des anderen Hab und Gut!“

10. Gebot Gottes

Leichter gesagt als getan.

Ich habe jedenfalls beim Wettbewerb teilgenommen… ich konnte nicht anders.


Die Qual der Nichtwahl

21. April 2010

"Stilettos oder Eisenbahn?" - Bild: Angels Book

Letzte Woche hat sich eine Journalistin im «Tages-Anzeiger» über die Arroganz von Müttern ausgelassen. Mütter gingen davon aus, dass sie das richtigere Leben führten als kinderlose Frauen, die sich noch in einer Art Provisorium vor dem Familienleben befänden. Die unerträgliche Arroganz der Mütter liege darin, dass diese keine Chance verpassten, ihre Haltung kinderlosen Frauen gegenüber unter die Nase zu binden. Bei jeder Gelegenheit schlügen Mütter in die gleiche Kerbe ein: «Wann ist es bei dir so weit?» Jedes Mal fühlten sich die kinderlosen Frauen herabgesetzt.

Mit Herabsetzung hat diese Frage kaum etwas zu tun, sondern vielmehr mit Neugier und Interesse für das Gegenüber. Das Problem ist nur, dass vermeintlich gewollt kinderlose Frauen ab einem gewissen Alter unter Verfolgungswahn leiden. Da man sich selbst ständig mit der Frage beschäftigt, ob es nicht an der Zeit wäre, ein Kind zu zeugen, und ob man dies auch mit der letzten Konsequenz wolle, hört man aus jeder ähnlich gearteten Frage stille Vorwürfe, selbst da, wo keine sind.

Der grösste Frust für vermeintlich gewollt kinderlose Frauen stellt die Konfrontation mit der eigenen Unentschlossenheit dar, mit der Unfähigkeit, einen Entscheid zu fällen, der weitreichende und unwiderrufliche Folgen hat. Mit jeder Vertagung dieses Entscheids wächst die Frustration mit der Erkenntnis, dass einem niemand die Entscheidung abnehmen wird.

Zu sehen, dass andere nicht nur den Mut, sondern vor allem die Entschlossenheit an den Tag gelegt haben, diesen einschneidenden Schritt zu gehen, nagt am eigenen Selbstwertgefühl und erhebt jede noch so höfliche Nachfrage zu einem Angriff auf die eigene Person und auf die eigene Entscheidungsfreiheit.

Genau diese steht ihnen aber im Weg, und deshalb sind vermeintlich gewollt kinderlose Frauen frustriert. Mit Arroganz von Müttern hat dies nichts zu tun.

Ihre Meinung zu diesem Thema interessiert mich – geben Sie Ihren Kommentar dazu ab! Danke.


Die ganze Wahrheit (7)

9. April 2010

"Papi, ich mache dir einen Brunch!" - Bild: Angels Book

Frauen sind von Natur aus multitasking fähig.

Männer lernen diese Eigenschaft spätestens dann, wenn sie zu Hause arbeiten sollten, die Kinder aber nicht outgesourct sind…


Es riecht wieder nach Sommer!

25. März 2010

"So duftet für mich Neapel!" - Bild:Angels Book

„Wohlgeruch ist der Atem des Himmels“

Victor Hugo


Auch auf die Welt gekommen?

17. März 2010

"...ist das mein Schicksal?" - Bild: Angels Book

Kennen Sie auch Besserwisser, die über keinerlei Erfahrung verfügen, dennoch auf keinen Rat hören wollen, handkehrum einem aber die Schuld zuweisen, sie nicht genügend gewarnt zu haben, wenn ihnen doch etwas Unerwartetes passiert?

Ich erlebe diese paradoxe Verhaltensweise häufig bei überheblichen kinderlosen Frauen, nachdem sie selber Kinder bekommen haben. Wie kürzlich beim Besuch einer Bekannten, einer einstmals so rechthaberischen Frau.

«Isch alles guet gangä bi dr Geburt?» «Nöd würkli. Ich han vil Bluet verlore und si hämmer sonen langä Dammschnitt gmacht! A dem han ich scho no z bisse. Es isch schlimm, dass ich so tüf undä han müessa startä, won ich mich jetz erscht recht nöd chan erhole. Aber das wott ja niemmer ghöre. Und das würd eim au niemmer vorher säge …»

Das würde einem niemand sagen? Meine Liebe, weisst du nicht mehr, dass du es warst, die nichts wissen wollte von meinen Komplikationen bei der Geburt und von meinem «Unter-null-Start» ins Familienleben? Hast du vergessen, wie du mich hingestellt hast, ich solle nicht so jammern, man könne sich alles auch nur einbilden?

Wahrscheinlich haben dir viele deiner wahren Freundinnen tatsächlich nie was vorgejammert, weil sich die meisten als Mamis lieber glücklich lügen. Das macht sich nämlich besser und wird auch – genau du solltest es ja wissen – so erwartet. Gejammer nervt und törnt ab.

Hättest du mir nur ein wenig zugehört, kämst du dir jetzt von der Realität nicht so betrogen vor. Aber wer nicht hören will, muss eben fühlen. Und schon bald wird sich zeigen, welche Strategie du einschlagen wirst: Dich auch glücklich lügen, um für dein Mami-Dasein gelobt und geachtet zu werden, oder aber ehrlich zu allen Hochs und den zahlreicheren Tiefs stehen und dafür von anderen leider sehr oft ausgegrenzt zu werden? Ich kann halt nur das zweite.

Kennen Sie auch Besserwisser, die über keinerlei Erfahrung verfügen, dennoch auf keinen Rat hören wollen, handkehrum einem aber die Schuld zuweisen, sie nicht genügend gewarnt zu haben, wenn ihnen doch etwas Unerwartetes passiert?

Ich erlebe diese paradoxe Verhaltensweise häufig bei überheblichen kinderlosen Frauen, nachdem sie selber Kinder bekommen haben. Wie kürzlich beim Besuch einer Bekannten, einer einstmals so rechthaberischen Frau.

«Isch alles guet gangä bi dr Geburt?» «Nöd würkli. Ich han vil Bluet verlore und si hämmer sonen langä Dammschnitt gmacht! A dem han ich scho no z bisse. Es isch schlimm, dass ich so tüf undä han müessa startä, won ich mich jetz erscht recht nöd chan erhole. Aber das wott ja niemmer ghöre. Und das würd eim au niemmer vorher säge …»

Das würde einem niemand sagen? Meine Liebe, weisst du nicht mehr, dass du es warst, die nichts wissen wollte von meinen Komplikationen bei der Geburt und von meinem «Unter-null-Start» ins Familienleben? Hast du vergessen, wie du mich hingestellt hast, ich solle nicht so jammern, man könne sich alles auch nur einbilden?

Wahrscheinlich haben dir viele deiner wahren Freundinnen tatsächlich nie was vorgejammert, weil sich die meisten als Mamis lieber glücklich lügen. Das macht sich nämlich besser und wird auch – genau du solltest es ja wissen – so erwartet. Gejammer nervt und törnt ab.

Hättest du mir nur ein wenig zugehört, kämst du dir jetzt von der Realität nicht so betrogen vor. Aber wer nicht hören will, muss eben fühlen. Und schon bald wird sich zeigen, welche Strategie du einschlagen wirst: Dich auch glücklich lügen, um für dein Mami-Dasein gelobt und geachtet zu werden, oder aber ehrlich zu allen Hochs und den zahlreicheren Tiefs stehen und dafür von anderen leider sehr oft ausgegrenzt zu werden? Ich kann halt nur das zweite.


Die ganze Wahrheit (5)

15. März 2010

"...ach, wär das schön, zum Shoppen nach Italien zu fahren!" - Bild: Angels Book

„Irgendwann kommt die Zeit, in der du solche Kataloge nur noch anschauen wirst. Aber noch ist es nicht so weit!“

Ich zu mir selber beim Betrachten des neuen „Fornarina“-Katalogs.